| Humanistische Partei Ideologie Positionen Agenda Archiv News Feeds Newsletter Beitreten | Aufruf zu Gewaltfreiheit und Demokratie in Kenia Giorgio Schultze, europäischer Sprecher des Neuen Humanismus, ruft Kenia dringend zu Gewaltfreiheit und Demokratie auf.An den ehrenwerten Präsidenten Kenias, Mr. Kibaki An den Oppositionsführer Kenias, Mr. Odinga An die kenianischen Botschaften in Europa An die Räte der Europäischen Union An die Medien, die politischen und sozialen Organisationen Europas Dringender Aufruf zu Gewaltfreiheit und Demokratie in Kenia Es gab viele Hinweise über Wahlbetrug bei den letzten Wahlen in Kenia, dies führte zu gewaltvollen Ausschreitungen im ganzen Land. Laut den Wahlbeobachtern der Europäischen Union gibt es ernste Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen und der Auszählung der Stimmen. Bis jetzt kamen mindestens 124 Personen bei den gewaltvollen Auseinandersetzungen nach der Wahl zu Tode. Die Medien berichten darüber, dass alleine im Leichenschauhaus von Kisumu 46 Leichen mit Schussverletzungen liegen und es gibt Informationen über das brutale Vorgehen der Polizei im ganzen Land. Unabhängige Fernseh- und Radiosender wurden von der Regierung geschlossen. Wir fordern die kenianische Regierung und den Präsidenten Kibaki auf sofort die gewaltvolle Unterdrückung seines eigenen Volkes zu beenden und die Streitkräfte anzuweisen von den Straßen zu verschwinden. Die beste Form die Situation zu beruhigen wäre freie und gerechte Neuwahlen, unter internationaler Beobachtung, anzukündigen und zu garantieren. Allein solche Wahlen können der neuen Regierung des Präsidenten Kibaki ihre demokratische Legitimität verleihen. Darüber hinaus fordern wird die Regierung Kenias auf die Pressefreiheit zu garantieren und die grundlegenden Menschenrechte der Kenianer zu respektieren. Gleichzeitig richten wir einen dringenden Aufruf an den Führer der Opposition Mr. Odinga zu Gunsten des ganzen kenianischen Volkes zu handeln. Wir bitten ihn sich an seine Anhänger zu wenden, damit alle gewaltvollen Handlungen sofort ein Ende finden. Ohne jeden Zweifel werden die Anhänger ihrem Führer folgen. Aus diesem Grund bitten wir sie inständig Mr. Odinga verantwortungsvoll zu handeln, wie ein wirklicher Führer der Gewaltfreiheit! Führen sie ihre Leute auf den Weg der Gewaltfreiheit und der Versöhnung und nicht auf den Weg des Hasses und der Gewalt. Große Vorbilder, wie Martin Luther King und Mahatma Gandhi zeigten der gesamten Menschheit die moralische Kraft der Gewaltfreiheit - sie kämpften gewaltfrei gegen Diskriminierung und Ungerechtigkeit. Wir hoffen sie können sich an diesen Beispielen inspirieren. Kämpfen sie für die demokratischen Rechte ihres Volkes auf eine gewaltfreie Art! ! Wir versichern ihnen sie moralisch zu unterstützen und die Humanistische Internationale wird soviel Druck als ihr möglich auf die Kenianische Regierung machen, damit diese Wahlen wiederholt und ein korrekter Ablauf gesichert wird. Und an alle Kenianer richten wir den dringend Aufruf, die Gewalt sofort zu beenden und für eure Rechte in einer friedlichen und gewaltfreien Form zu kämpfen. Mailand, 31. Dezember 2007 Giorgio Schultze |
